Sonntag, 18. September 2016

Gugelhupf à la Mozart


Letzte Woche war für mich Entspannung pur angesagt. Jede Menge gutes Essen, Sonnenschein und gechillt am Pool liegen. Leider geht der Urlaub ja immer viel zu schnell vorbei, deshalb heißt es ab jetzt auch wieder ran an die Backsachen und los :) Ich war zwar nicht in Österreich im Urlaub, aber die Idee für den Mozart-Gugelhupf kam mir trotzdem am Flughafen. Wie das immer so ist, schlendert man nochmal durch den Duty-Free Shop ehe es losgeht und wie kaum anders zu erwarten, hat es mich in die Abteilung mit den süßen Sachen verschlagen. Ich liebe ja diese Monstergrößen auch wenn ich sie dort nie kaufe. Und genau vor so einer großen Packung mit Mozartkugeln dachte ich mir dann, warum nicht mal einen Gugelhupf mit Mozartkugel-Füllung machen? Gesagt, getan... Das Ergebnis seht ihr hier und ich verspreche euch, der Gugelhupf schmeckt mindestens genauso gut wie eine Packung Mozartkugel alleine, wenn nicht noch besser ;)



Ich backe richtig gerne Gugelhupfe, weil man in der Regel nichts falsch machen kann und das Ergebnis eigentlich immer toll schmeckt, wenn man ein gutes Rezept hat und der Teig nicht zu trocken wird. Und damit es euch genauso geht, gibt es hier das passende Rezept zum Mozart-Gugelhupf.

Ihr benötigt für den Rührteig:
  • 4 Eier
  • 130g Zucker
  • 200g Margarine
  • 330g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150 ml Milch (Sojamilch geht auch prima)
  • ein paar Tropfen Bittermandel-Aroma
Für den Rührteig gebt ihr zuerst Eier, Zucker und Margarine zusammen und mixt alles gut durch. Danach mischt ihr Mehl und Backpulver und gebt abwechselnd das Mehl und die Milch zum Butter-Zucker-Gemisch. Wenn alle Zutaten zu einem glatten Teig verrührt sind, gebt ihr noch ein paar Tropfen Bittermandel-Aroma hinzu und mixt alles ein letztes Mal gut durch.

Jetzt fettet ihr eine Gugelhupfform und streut sie mit Semmelbröseln oder Mehl aus, damit nachher nichts kleben bleibt von dem schönen Gugelhupf. Die Hälfte des Rührteigs könnt ihr bereits einfüllen ehe es an die Füllung geht.


Ihr benötigt für die Füllung:
  • 200g Marzipan
  • 100g Haselnuss-Nougat
  • 20g Pistazien
    • 100g Zartbitterschokolade für den Guss
Zuerst beginnt ihr damit das Marzipan geschmeidig zu kneten. Ich ziehe dafür gerne Einweg-Gummihandschuhe an, weil Marzipan doch gerne mal überall kleben bleibt. Dann legt ihr zwei Streifen Frischhaltefolie bereit. Auf einen Streifen kommt das Marzipan, der andere kommt darüber. Nun rollt ihr das Marzipan mit einem Nudelholz zwischen der Frischhaltefolie flach auch. Euer Streifen sollte am Ende ca. 25 cm lang sein. Ob das ganze gerade oder schief ist, spielt dabei keine Rolle. Nun streicht ihr das Nougat in einem ca. 2 cm dicken Streifen auf das Marzipan (siehe Bild oben). Lasst ein bisschen Platz zum Rand, dann rollt es sich später besser. Die Pistazien habe ich in der Küchenmaschine gemahlen und neben das Nougat gestreut. Jetzt das Marzipan vorsichtig aufrollen und die Rolle in die Gugelhupfform, im Kreis, auf den Rührteig legen. Wenn sie reißt ist das nicht so schlimm, ich habe die Stellen einfach ein bisschen mit restlichem Marzipan geflickt und im Ofen läuft es dann eh zusammen.


Mit dem übrigen Teig bedeckt ihr nun die Marzipanrolle und streicht alles glatt. Der Gugelhupf kommt jetzt für ca. 50 min bei 160 °C Umluft in den vorgeheizten Ofen.
Nach der Backzeit erst in der Form abkühlen lassen und dann könnt ihr ihn auf ein Kuchengitter oder einen Teller stürzen.

Mein Lieblingspart kommt eigentlich erst jetzt, nämlich das Verzieren :) Für den Guss habe ich eine Tafel Zartbitterschokolade geschmolzen und über den Gugelhupf gegossen. Ich hatte noch ein bisschen Nougat über, welches ich auch erwärmt habe und über die Schokolade gekleckert habe. Zu guter Letzt noch ein paar Pistazien darüber gestreut und fertig ist mein Gugelhupf à la Mozart.


Ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen restlichen Sonntag mit hoffentlich reichlich leckerem Kuchen zum Kaffee. Lasst es euch gut gehen und genießt nochmal das schöne Wetter :)

Zubereitungszeit: ca. 35 min 
Backzeit: ca. 50 min
Schwierigkeit: mittelschwer

Xoxo 
Eure Julia

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